„Kassel als junge Großstadt“  – Ein Bildband zeigt die verschwundene Pracht der Nordhessenmetropole

Kassel 01.12.2019 (yb) Von Kassel ist allgemeinhin bekannt, dass die Stadt zum größten Teil in Zweiten Weltkrieg zerstört worden ist. Im Oktober 1943 wurden die umfangreich vorhandenen Anlagen der Rüstungs- und Kriegsindustrie in Kassel Ziel …

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100 Prozent für Dirk Bamberger – Marburger CDU-Basis bestätigt den Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl

dbav0113_0050 Bamberger am PultMarburg 13./14. Januar 2015 (red/yb) Prompt nach den Weihnachtsferien und proppenvoll besetzt in einem Kinosaal des Cineplex Marburg hat die CDU Marburg als zweite der drei großen Parteien und Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg ihren Kandidaten zur am 14. Juni anstehenden OB-Wahl in Marburg auf das Schild gehoben.  Der bereits vor Wochen – in einem trefflich inszenierten Showdown ohne Kontrahenden – von einer Findungskommission auserkorene, aber kommunalpolitisch völlig unbeschriebene Dirk Bamberger wurde vorgestellt. Der kurze Wahlabend erinnerte ein wenig an veni, vidi, vici des großen Caesar bei den alten Römern. Dirk Bamberger saß, sprach und erhielt 100 % (in Worten: einhundert Prozent) der abgegebenen Stimmen. Das erinnert wiederum ein wenig an die Wahl Konrad Adenauers zum Bundeskanzler, aber wer weiß das heute noch.

dbav0113_0069 Dirk Bamberger
Nach Begrüßung und Statements von Matthias Range, derzeitiger Marburger CDU-Parteivorsitzender, und Wieland Stötzel, inzwischen Abteilungsleiter in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden, trat OB-Aspirant Dirk Bamberger an das Pult. Bestens vorbereitet, mit klarer Stimme und Körpersprache unterlegt, kamen seine Ausführungen gut an. Der 42-jährige Familienvater mit zwei noch kleinen Kindern, als Sparkassenbetriebswirt bei der Sparkasse Marburg-Biedenkopf in Stadtallendorf beschäftigt, ehrenamtlich nicht alleine in der Feuerwehr Marburg-Mitte engagiert, wusste zu sagen und ‚über zu bringen‘, was die Versammelten von ihm erwarteten.
Zahlreiche Mitglieder der Jungen Union im blauen Bamberger-T-Schirt und die überwiegend älteren Parteimitglieder, unter ihnen Christean Wagner, konnten Gefallen finden an den klaren Worten und mitunter geradezu ‚Ansagen‘ ihres Bewerbers für das Amt des Stadtoberhaupts in Marburg. Auch der Altliberale Jörg Behlen (FDP), Hermann Uchtmann und Uwe Heuser (Marburger Bürgerliste) zeigten sich positiv beeindruckt.
dbav0113_0175 100 Prozent Bamberger
Nach der Stimmauszählung und Bekanntgabe des 100-Prozent-Ergenisses war Dirk Bamberger umringt von Parteifreunden aus der ersten Reihe, unter ihnen der CDU-Grande Friedrich Bohl, der in der Findungskommision mitgewirkt hatte. Vor dem Cineplex an der Fußgängerampel etwas später auf Grün wartend, antwortete der sichtlich zufriedene Bohl auf Anfrage unserer Redaktion: „100 Prozent“.
Sternbald-Fotografien Hartwig Bambey

OB-Wahl in Marburg: Mit dem am 31. Oktober von Amtsinhaber Egon Vaupel (SPD) verkündeten vorzeitigen Rücktritt zum 1.12.2015 sind in Marburg vorgezogene Wahlen zum Oberbürgermeister notwendig geworden. Die SPD nominierte Matthias Acker. Die Linke nominierte Jan Schalauske. FDP und Marburger Bürgerliste verzichteten und unterstützen den nunmehr offiziell gewordenen CDU-Bewerber Dirk Bamberger.
Die GRÜNEN in Marburg werden sich wohl im Februar diesbezüglich aufstellen und mitteilen, wobei zuvor erst der Doppelhaushalt für 2015/2016 von der Rot-Grünen Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebracht bzw. verabschiedet werden soll.