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UKGM Marburg und DRK Rettungsdienst bieten Einsatzsimulation für Notärzte

Marburg 17.03.2015 (pm/red) Wer in Hessen Notarzt werden möchte, dessen Wege führen nach Marburg zu Privatdozent Dr. Clemens Kill und seinem Team ins Zentrum für Notfallmedizin des UKGM. Dort bietet das Universitätsklinikum zusammen mit dem DRK Rettungsdienst Mittelhessen seit Jahren einen einwöchigen Kompaktkurs Notfallmedizin an. In diesem Jahr gibt es eine interessante Neuerung: Am 1. Mai startet ein dreitägiger Pilotkurs mit der Möglichkeit, Einsätze im Simulationszentrum zu trainieren.
Zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin müssen 50 Einsätze auf arztbesetzten Rettungsmitteln nachgewiesen werden, die unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes erfolgen. In der Praxis kann eine ausreichende Einsatzfrequenz und ein möglichst umfassendes Einsatzspektrum aber oftmals nicht erreicht werden. Besonders kritische Notfallereignisse finden nur selten statt. Und nicht immer kann der angehende Notarzt dabei umfassend selbst tätig werden.

Dreitägiger Pilotkurs startet am 1. Mai
Mit einem neuen Kursangebot von UKGM und DRK vom 1. bis 3. Mai 2015 kann die Hälfte der geforderten Einsätze im Rahmen eines Simulationstrainings absolviert werden. Praxisnähe, ein breites Einsatzspektrum mit besonderem Schwerpunkt auf schwierige Einsätze und ein hoher Lerneffekt durch mediengestützte Auswertung werden garantiert, teilt das UKGM mit. Wichtig für alle, die mitmachen wollen: Die Landesärztekammer Hessen erkennt das Simulationstraining als Pflichteinsätze an.

Die wesentlichen Inhalte dieses Pilotkurses sind:

  • 25 Notfallsimulationen in einem maximal realitätsnahen Umfeld, Training von komplexen Notfallszenarien und kritischen Notfallsituationen nach neuesten Erkenntnissen und Leitlinien
  • Szenarien aus den Bereichen Traumatologie, innere Medizin, Neurologie und Pädiatrie
  • Maximal vier Teilnehmer pro Kleingruppe und Simulator
  • Verhältnis von Teilnehmern zu Instruktoren 4 zu 2
  • Einsatz von modernsten Highend-Simulatoren und aktueller Medizintechnik
  • Steuerung und Debriefing durch erfahrene Notfallmediziner und Simulationsinstruktoren
  • Audio- und videogestützte Nachbesprechung
  • Nachbesprechung auch unter den Gesichtspunkten des Crew Ressource und Team Ressource Management, um ein Grundgerüst für Teamführung, -kommunikation und -arbeit zu vermitteln

Weitere Informationen:
Zusammenfassend die drei Schritte des Arztes auf seinem Weg zur Zusatzbezeichnung Notfallmedizin:
1.       Sechs Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder der Notfallaufnahme
2.       80 Stunden Weiterbildung „Kompaktkurs Notfallmedizin“ in Marburg
3.       50 Einsätze auf arztbesetzten Rettungsmitteln
Anmeldung online: www.bzmh.de/Simulationszentrum

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