Startschuss für Interimsspielstätte des Staatstheaters Kassel

08.07.2024 (pm/red) Kassel ist eine der traditionsreichsten Theaterstädte Deutschlands: Schon vor über 400 Jahren wurde unter Landgraf Moritz das Ottoneum als erster fester Theaterbau Deutschlands errichtet. Das Staatsorchester Kassel, hervorgegangen aus der 1502 gegründeten Hofkapelle, …

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Marburger Bündnis ‚Nein zum Krieg‘ ruft auf zum Osterspaziergang 2015

Marburg 26.03.2015 (pm/red) Unter dem Motto ‚Kriege, Militarisierung und Kriegspropaganda stoppen – Konflikte friedlich lösen! Lehren aus der Geschichte ziehen‘ wird zum diesjährigen Osterspaziergang aufgerufen. Mit Treffpunkt am Friedrichsplatz, vor dem Hessischen Staatsarchiv, wird für Ostermontag, 6. April, 11-13 Uhr, eingeladen. Der Osterspaziergang führt an das Deserteurs-Denkmal in der Frankfurter Straße, dann über den Elisabeth-Blochmann-Platz bis zum Schülerpark. Im Anschluss ab 13 Uhr wird zu einem geselligen Beisammensein im Haus der Ortenberggemeinde eingeladen. Siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung vom Faschismus durch die Anti-Hitler-Koalition soll an die drängenden Lehren der deutschen Geschichte erinnert werden. Dabei wird einer neuen deutschen Außenpolitik widersprochen, die vor allem auf wirtschaftliche und global-strategische Interessen setze und sich bereit finde, diese im Zweifel mit militärischen Mitteln durchzusetzen.

Das Marburger Bündnis stellt sich gegen die Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck, wonach Deutschland nicht aus Prinzip Nein zu Auslandseinsätzen sagen könne. Dabei sieht man sich von den aktuellen Entwicklungen bestätigt. Die aktuelle weltweite Kriegslandschaft mit Ländern wie Afghanistan, Syrien/Irak und den afrikanischen Kontinent zeige die Sinnlosigkeit mit der Folge weltweiter Flüchtlingsströme. Mit Sorge beobachte man, dass die deutsche Geschichte umgedeutet werden solle, um militärische Logiken und Militarismus wieder salonfähig zu machen. Geschichtsrevisionismus tritt man vor der Haustür entschieden entgegen, wie etwa in Marburg-Bortshausen, wo von ewig gestrige Kameraden mit der Aufstellung eines Kriegsdenkmals eine rückwärts gewandte Kriegerheldenverklärung betrieben wurde. So wird neben der Forderung nach Einstellung der Auslandseinsätze der Bundeswehr und dem Stopp aller Waffenexporte erneut der Rückbau des Kriegsdenkmals in Bortshausen angemahnt.

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