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„Drinking for Dummies“ – tragisches Ende eines Diskobesuchs

Drinking for Dummies Foto White Horse TheatreMarburg 06.05.2015 (pm/red) Ein Theaterstück in englischer Sprache thematisiert Alkoholmissbrauch. Alkohol enthemmt und viele Dinge scheinen dadurch leichter zu erreichen zu sein. Das trifft auch auf Barney zu, den Protagonisten des englischen Theaterstückes „Drinking for Dummies“, das in diesen Tagen an den Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) aufgeführt wurde.

Barney verliebt sich unsterblich in Zola, das neue Mädchen aus seiner Klasse, traut sich jedoch nicht, ihr seine Liebe zu gestehen. Er holt sich Rat bei seinem Freund Jake und beide laden Zola und deren Freundin Tamsin zu einem gemeinsamen Diskobesuch ein. Vorher trinken sich die Jugendlichen zu Hause bei Jake mit ein paar Gläsern Wodka Mut an und erscheinen bereits betrunken in der Disko. Dort überreden sie auch Zola, mit ihnen gemeinsam zu trinken.

Die Wirkungen dieses übermäßigen Alkoholgenusses lassen nicht lange auf sich warten: Jake wird ausfällig und gewalttätig, Zola kommt mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus und Barney wird bei dem Versuch, die Straße zu überqueren, von einem Auto überfahren.
Der Abend, der lustig begann, endet damit tragisch und lässt zwei traumatisierte Mädchen zurück, die angesichts von Jakes Uneinsichtigkeit fassungslos und hilflos sind.

Durch die Entscheidung, die Schauspieler des „White Horse Theatre“ mit einem Stück über den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen an die KSM zu holen, konnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Einerseits ergänzt das Theaterstück die Arbeit der Suchtprävention an den KSM. Zugleich war es aber auch eine gute Möglichkeit für die rund 160 Schüler des Beruflichen Gymnasiums und des Fremdsprachensekretariats die eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu überprüfen.

Denn die Inszenierung wurde von vier Muttersprachlern des White Horse Theatre auf Englisch vorgetragen. Damit setzt der Fachbereich Englisch die Tradition fort, durch ein jährlich stattfindendes Theaterstück den Schülern die englische Sprache auch außerhalb des Unterrichts in einem realen Kontext zu präsentieren.