Mit fremden Federn – Nicht nur Native Americans trugen Federschmuck

Marburg 20.06.2019 (pm/red) Gastbeitrag von Ursula Wöll Das Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur in Wiesbaden präsentiert eine ethnologische Sonderausstellung unter dem Titel „Mit fremden Federn“. Sie ist nicht nur prächtig anzusehen, sondern informiert auch …

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Interkulturelle Gärten und Gesundheitsgarten – Viele Angebote in den Richtsberggärten

Luden gemeinsam ein zu Garten-, Kultur- und Diskussionsveranstaltungen in den Richtsberggärten (v. l. n. r.): Bürgermeister Dr. Franz Kahle, die Koordinatorin des Gesundheitsgartens, Kati Bohner, Projektleiter Dr. Heinrich Scherer und die Verantwortliche für den Kräuter- und Apothekergarten, Helga Pukall. Foto Philipp Höhn

Laden ein zu Garten-, Kultur- und Diskussionsveranstaltungen in den Richtsberggärten Bürgermeister Dr. Franz Kahle, links, die Koordinatorin des Gesundheitsgartens, Kati Bohner, Projektleiter Dr. Heinrich Scherer und die Verantwortliche für den Kräuter- und Apothekergarten, Helga Pukall. Foto Philipp Höhn

Marburg 20.03.2016 (pm/red) Die Richtsberggärten der Stadt Marburg sind bekannt für ein vielfältiges Angebot, das vom urbanen Gärtnern über Diskussionsveranstaltungen bis hin zu Ausstellungen gerne von der Bevölkerung angenommen wird. In der allmählich beginnenden Saison 2016 erwartet die BesucherInnen wieder ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Bürgermeister Dr. Franz Kahle stellte es anhand des neuen Flyers vor.
„Wir bieten in den Richtsberggärten ein breites Angebot, das Kinder wie Erwachsene dazu einlädt, ökologisch zu arbeiten, die Herkunft von Lebensmitteln nachzuvollziehen oder einfach Spaß am Gärtnern zu finden“, machte Bürgermeister Dr. Franz Kahle vor Ort deutlich. Über die Kooperation mit Kindergärten und Schulen könne Kindern und Jugendlichen der Zugang zur Natur und heranwachsendem Obst und Gemüse vermittelt werden. Erwachsene finden neben einem Rosengarten sowie einem Kräuter- und Apothekergarten vielfältige Angebote für Einzelpersonen und Gruppen.

Projektleiter Dr. Heinrich Scherer wies auf die Vielfalt der Angebote hin: „Die Richtsberggärten sind ein zentraler Ort der Erholung und präsentieren Themen wie Ernährung und Landwirtschaft in einer beeindruckenden Vielfalt.“ Neben praktischen Themen wie Backen von Brot und Workshops zum Pflanzen und Züchten finden immer wieder auch kulturelle und politische Veranstaltungen, wie beispielsweise ein Vortrag zu Auswirkungen des geplanten transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP auf Ökologie und Ökonomie, statt.

Die Verantwortliche für den Kräuter- und Apothekergarten, Helga Pukall, berichtete aus ihrem Verantwortungsbereich: „Vom Kräuter- und Apothekergarten über das eigene Backhaus bis hin zu einem Aromabeet und einem Mondscheinbeet laden unsere Veranstaltungen und die Gärten zum Mitmachen ein.“ Geplant sei in diesem Sommer unter Anderem die Einrichtung eines Hochbeetes auf einer Freifläche direkt neben den bestehenden Gärten.

Die Koordinatorin des Gesundheitsgartens, Kati Bohner, betonte: „Uns ist es wichtig, einen Begegnungsraum zu schaffen, an dem sich auch ganz unterschiedliche Menschen treffen können.“ Die Richtsberggärten seien ein Ort zum praktischen Erleben des ökologischen Anbaus und agrarpolitischer Bedingungen, aber auch zum Feiern von Festen.

Die Richtsberggärten sind ein von der Universitätsstadt Marburg gepachteter Teil des Geländes der Vitos-Klinik. In den vergangenen fünf Jahren wurde zuerst eine Gartenfläche unter dem Titel „Interkulturelle Gärten“ entwickelt. Als Nachfolgeprojekt folgte der „Gesundheitsgarten“. Anwohnerinnen und Anwohner des Unteren Richtsbergs, Patientinnen und Patienten der Vitos-Klinik sowie Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen nutzen die Richtsberggärten als Naherholungsgebiet. Die Stadt übernimmt die Organisation zum Beispiel von Einzel- und Gruppenanmeldungen zum selbständigen Gärtnern. Ein buntes Programm lädt von März bis September ein, die Richtsberggärten zu entdecken.

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