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Künstler im Schwanhof überzeugen – Pralle Präsentation offenbart Potentiale

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Marburg 17.4.2016 (yb) Marburg und auch das Umland ist nicht gerade arm an Kunstschaffenden. Auch Orte und Einrichtungen zur Kunstpräsentation hat es nicht wenige, was einen gut gefüllten Kalender mit einschlägien Vernissagen zu Ausstellungen nach sich zieht. Bevor der Marburger Kunstverein Anfang Mai wieder zu seiner biennalen Präsentation ‚Kunst in Marburg‘ Vol.2016 einlädt, haben verschiedene KünstlerInnen mitten im April zu einem Wochenende ‚Kunst im Schwanhof‘ mit dem Motto ‚Stimmungen‘ eingeladen. Die meisten beteiligten Malerinnen, Graphikerinnen, Mosaikbildnerin, Bildhauer, Maler und Performance-Künstler verbindet der Schwanhof als Domizil für ihre Ateliers. Für viele war es mithin ein Heimspiel, zwei Tage des offenen Ateliers wurden vertieft, erweitert und reich ausgestattet mit Sonderausstellungen. Das Ganze zudem bereichert mit Werkpräsentationenen einiger Gastkünstler. ‚Kunst im Schwanhof‘ Vol. 2016 überraschte mit großer Vielfalt und Qualität der ausgestellten Werke, bei denen die Malerei dominierte, dazu Bildhauerei beeindrucken konnte und ein Gesamtprogramm geboten wurde, in dem Besucher/in mehr als lediglich Betrachter/in sein konnte.

Ein sehr avanciertes Programm für zwei Tage stellen KünsterInnen im Schwanhof als 'Kunst im Schwanhof - Stimmungen' auf die Beine und konnten viele Besucher damit beeindrucken. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Ein sehr avanciertes Programm für zwei Tage stellen KünsterInnen im Schwanhof als ‚Kunst im Schwanhof – Stimmungen‘ auf die Beine und konnten viele Besucher damit beeindrucken. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Gelungen war die Einbindung guter Musiker. Ein Rundgang und Aufenthalt wurde damit zugleich zum Hörerlebnis, bei dem Pit Uferstein wohl gesetzte Akzente zum Klingen brachte und Martin Blankenhagen sowohl viel Atmosphärisches zu Gehör brachte und am Samstagabend mit einer kraftvollen Performance ein Highlight beisteuerte. Das Konzept von ‚Drink and Draw‘ funktionierte und ließ zahlreiche Besucher zu Papier und Stiften greifen, um sich in Skizzen und Zeichnungen von zwei Modellen selbst auszuprobieren. Zur Eröffnung sprach Kulturdezernentin Kerstin Weinbach und Oberbürgermeister Thomas Spies weilte unter den Besuchern, wie die Stadt Marburg zumindestens einen Anteilsbetrag finanziell zu dem aufwendigen Programm beigesteuert hatte.

Vor allem gabe es viel zu sehen. Im Hofbereich waren die Wände von Sonderräumen mit Exponaten bestückt. Dazu gab es in den Fluren und an Wänden in der Künstleretage viele Werkpräsentationen. So zeigten sich die Initiatoren, darunter Sabine Schock, Rupert Eichler und Jan Luke zufrieden mit dem Auftakt am Samstag. Die Idee und Konzept für ein Wochenende mit Musik, Installationen, offenen Ateliers, Performances und Mitmachaktionen ist bereits am ersten Tag bestens aufgegangen. Viele Besucher in stillen oder angeregten Gesprächen goutierten das gelungene Angebot.

Unbedingt weiter so, möchte es einem entfahren. Toll was im Schwanhof aufgeboten und gearbeitet wird. Im Kontrast zur Gediegeneheit des Marburger Kunstvereins lässt sich in dem Kulturdenkmal ein Stück Off-Szene erleben. Wohltuend und künstlerisch stark. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. Die KünstlerInnen vom Schwanhof sind stark – und im Kommen.

—>Bilder-Kiosk Kunst im Schwanhof

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