Einsamkeit im Alter: Eine Bratwurst beim Stadtfest mitzuessen, wäre schon schön gewesen

Marburg 15.07.2019 (pm/red) „Wir haben Dich nicht gefragt, ob Du zum Stadtfest mitkommen willst, es ist doch zu beschwerlich für Dich“. Es stimmt, denkt die angesprochene, ältere und behinderte Person. Es wäre zu beschwerlich, aber …

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Sophie-von-Brabant-Schule: Schüler bilden bunte Europa-Tafel mit Speisen aus 40 Ländern

An einer langen Tafel feierten die Schülerinnen und Schüler der Sophie-von-Brabant-Schule „Wir sind Europa“ mit Speisen aus ihren Heimatländern. (Fotos Nadja Schwarzwäller)

Marburg 24.4.2017 (pm//red) Deutscher Kartoffelsalat trifft türkischen Nachtisch: Um ein Zeichen für Europa, für Völkerverständigung und kulturellen Austausch zu setzen, hat sich die Marburger Sophie-von-Brabant-Schule an der Aktion „Wir sind Europa“ beteiligt und dafür ordentlich aufgetischt.

Kinder und Jugendliche aus gut 40 Nationen gehören zu den über 600 Schülerinnen und Schülern an den beiden Standorten, so Schulleiter Thomas Hesse. Die Sophie-von-Brabant-Schule ist Europaschule und wurde 2014 erfolgreich für weitere fünf Jahre zertifiziert. Wie wichtig der europäische Gedanke ist, das hat sich gerade in den letzten Jahren verstärkt gezeigt und wurde zuletzt bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich anschaulich.

An den beiden Standorten gab es am Montag eine große Tafel Frühstück mit Speisen aus Herkunftsländern der Schülerinnen und Schüler. Ein Stück vom Kuchen hatten die Schülerinnen und Schüler extra für die Stadträtin aufgehoben, die zur Aktion gekommen war. Der ganze Schulhof in der Willy-Mock-Straße hatte sich in einen Open-Air-Speisesaal verwandelt und bei schönstem Sonnenschein konnte die Schulgemeinde ihr Europa-Frühstück am Montagvormittag genießen.

Auch am Standort in der Uferstraße war eine große Tafel aufgebaut. Dort hatten sich die Schülerinnen und Schüler zusätzlich noch zum Motto „Wir sind Europa“ auf dem Schulhof formiert. Angesichts von vielen kulinarischen Spezialitäten auch aus dem orientalischen und asiatischen Raum lautete die Antwort auf die Nachfrage nach dem Stichwort Europa immer wieder gut gelaunt: „Eigentlich sind wir ja schon längst eine Weltschule“. Die Eltern hatten für die Verpflegung aus ihren Heimatländern gesorgt.