Einsamkeit im Alter: Eine Bratwurst beim Stadtfest mitzuessen, wäre schon schön gewesen

Marburg 15.07.2019 (pm/red) „Wir haben Dich nicht gefragt, ob Du zum Stadtfest mitkommen willst, es ist doch zu beschwerlich für Dich“. Es stimmt, denkt die angesprochene, ältere und behinderte Person. Es wäre zu beschwerlich, aber …

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In Marburg Station der Glückstour 2019: Schornsteinfeger treten für krebskranke Kinder  in die Pedale

Marburg 111.06.2019 (pm/red)  Unter dem Motto „Ein Herz für Alle, Alle für Eins!” wird am 19. Juni die Radtour des deutschen Schornsteinfegerhandwerks in Polch (Rheinland-Pfalz) starten. Am Donnerstag, 20. Juni, machen die radelnden Schornsteinfeger Station in Marburg. Landrätin Kirsten Fründt empfängt sie um 16 Uhr am Landratsamt. Die „Glückstour“, so der Titel der Aktion, möchte die Aufmerksamkeit auf das Thema „Krebs bei Kindern“ lenken. An den einzelnen Etappenzielen werden regionale Initiativen mit Spenden unterstützt.

Ziel der rund 1.000 Kilometer langen „Glückstour“ durch sechs Bundesländer ist Rostock, wo die Schornsteinfeger am 26. Juni erwartet werden. Die zum 14. Mal stattfindende Aktion des Vereins „Glückstour – Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern e.V.“ führt rund 30 Glückstour-Fahrerinnen und -fahrer in sieben Etappen mit rund 100 bis 170 Kilometer pro Tag durch die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfahlen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Unterstützt wird die Tour durch Firmen, Innungen und die Bevölkerung, die an den Zwischenstopps oder Etappenzielen ihre Spenden übergeben: „Unser Ziel ist es, möglichst viele Spenden für krebs- und schwerkranke Kinder zu erhalten“, erklärt Ralf Heibrock, Vorstandsvorsitzender des Vereins. „Gleichzeitig übergeben wir an einzelnen Stopps einen Teil unserer eingenommenen Spenden an Initiativen, Elternvereine und Kliniken aus der Region.“ Die Schornsteinfeger, die bei Wind und Wetter mehr als 1.000 Kilometer zurücklegen, fahren dabei nicht nur auf eigene Kosten, sondern zahlen auch noch ein Startgeld von 500 Euro in den Spendentopf ein.

Die 2006 gegründete Glückstour ist mit über zwei Millionen Euro gesammelten Spendengeldern für krebskranke Kinder nach eigenen Angaben eine der größten privaten Hilfsaktionen in Deutschland. Mit den Spenden werden direkt und ohne Abzug Initiativen, Elternvereine und Kliniken unterstützt sowie Forschungsprojekte ermöglicht, um krebskranken Kindern und deren Familien zu unterstützen, Leben zu bewahren und Gesundheit zu fördern. Unterstützt wird der Verein durch bekannte Persönlichkeiten wie Matthias Steiner, Eric Zabel, Wolfang Bosbach, Markus Baur und Kai Hundertmarck. Geehrt wurde das Engagement bereits 2017 durch den damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Außerdem erreichte die Glückstour den zweiten Platz beim „Goldenen Bulli“ in Berlin.