Online-Atlas INKAR wurde aktualisiert und erweitert – bessere Abbildung der Lebensverhältnisse in Deutschland

Marburg 2808.2019 (pm/red) Wo verdienen die Menschen am meisten? Wie unterscheidet sich regional die Lebenserwartung von Neugeborenen? Wo ist der Weg zum Arbeitsplatz für Beschäftigte besonders weit? Und wie gut sind kleine und mittelgroße Zentren …

Lesen Sie den gesamten Beitrag »
Philipps-Universität

Stadt Marburg

Verkehr

Kultur

Wohnen

Home » Allgemein

Klimaschutz im Unternehmen – Auch Kleine können etwas tun

Marburg 22.07.2019 (pm/red) Die aktuelle Klimaschutz-Debatte macht deutlich: Jedes  sollte ökologische Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung auf der Agenda haben. Ökologische Aspekte haben bei Arbeit und Bildung e.V. schon immer eine Rolle gespielt. So bezieht der Bildungsträger zu 100 Prozent Ökostrom. Mit Beginn des elektrobetriebenen Lahn-Schiffes „Elisabeth II“ wurde die Solaranlage auf dem Dach installiert, um auf diesem Wege den dort verbrauchten Strom umweltfreundlich zu erzeugen (der Überschuss wird ins Netz eingespeist). In den sanitären Anlagen gibt es statt vielerorts verbreiteter Heißluftgebläse zum Händetrocknen Recycling-Papierhandtücher.

Bei Um- und Neubauten wurden bevorzugt ökologische Dämmmaterialien verwendet. Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder minimieren den Stromverbrauch u.a.m.
Darüber hinaus steht den Mitarbeitenden das RMV Jobticket zur Verfügung, das 65 Prozent der Mitarbeitenden regelmäßig nutzen. Damit Mitarbeitende nicht mit dem Auto zum Termin in die Marburger Innenstadt fahren müssen, stehen Dienstfahrräder und ein Dienst-E-Bike bereit.

Das alles reicht der Leitung von Arbeit und Bildung e.V. aber nicht aus. Im Team erarbeiteten sie daher einen weitergehenden Vorstoß in Sachen Klimaschutz und Ressourcenschonung. „Als sozialer Bildungsträger stehen wir, wie andere Betriebe auch, unter wirtschaftlichem Wettbewerbsdruck. Dennoch und in Anbetracht der aktuellen Klimaschutz-Debatte wird die ökologische Ausrichtung von Betrieben immer wichtiger. Wir wollen hier unseren aktiven Beitrag leisten und unseren ökologischen Fußabdruck minimieren“, sagt Rainer Dolle.

Aus diesem Grund hat Dolle einen externen Berater des Rationalisierungskuratoriums der Deutschen Wirtschaft (RKW) mit einem Umweltcheck beauftragt, eine Beratung und Begehung zur Verbesserung des Klimaschutzes in den Räumlichkeiten des Marburger Bildungsträgers durchzuführen. Flankiert wird dies von einer weiteren Beauftragung eines Architekturbüros für einen Umweltcheck und Vorschläge zu sinnvoller Baurenovierungs- und Wärmedämmung, so der Geschäftsführer.

Außerdem werde, so Dolle, ein interner Klimaschutz-Beauftragter für die Nachhaltigkeit klimagerechten Verhaltens im Hause sorgen und Ansprechpartner sein. Ob Mülltrennungen, ökologisch vertretbare Reinigungsmittel, Lüftungsempfehlungen, Verbesserungen von Licht- und Wärmeschutzmaßnahmen, Nachtabsenkung für Licht und Heizung, die Prüfung alter Geräte im Hinblick auf Stromverbrauch – diese Themen laufen beim Klimaschutz-Beauftragten zusammen. Eine betriebseigene Checkliste sowie ökologisch versierte Referenten und Dozenten sollen Mitarbeitende und Kursteilnehmende sensibilisieren für ein klimagerechtes Verhalten, das sie auch in ihrer Freizeit weiterleben.

„Neben baulichen Klimaschutzmaßnahmen möchten wir die Eigenverantwortung und das Ressourcenbewusstsein unserer Mitarbeitenden und Kursteilnehmenden stärken und über einen praktischen Maßnahmenkatalog dauerhafte Verhaltenshilfen an die Hand geben, damit Klimaschutz in der Praxis auch realisiert und gelebt werden“, erklärt abschließend der Geschäftsführer.