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FFP2-Masken – Maskenpflicht, Maskengift und Maskentest

Kassel 25.02.2021 (yb) Orientierung fällt in diesen Zeiten der Corona-Krise nicht leicht. Ältere Menschen erhalten Gutscheine für die seit einiger Zeit vorschriftsmäßig zu tragenden FFP2-Masken beim Einkaufen oder im öffentlichen Personennahverkehr. Mitunter werden solche Masken inzwischen auch unaufgefordert postalisch zugestellt. Ansonsten empfehlen sich nicht nur Apotheken als mögliche Bezugsorte. Dabei stellt sich die Frage, was diesseits der Maskenpflicht von der Qualität der verschiedenen Masken zu halten ist, denn Hersteller gibt es viele, aus verschiedenen Herstellerländern dazu. Derzeit gibt in Deutschland offenbar eine regelrechte Maskenschwemme, was allerdings nichts aussagt über die Qualität der Masken hinsichtlich des in Aussicht gestellten Schutzes, ob für Trägerin selbst oder für andere Personen.

Einigermaßen alarmiert gewesen sein werden die LeserInnen eines Artikels mit der Überschrift „Maskenpflicht – Gift im Gesicht“, den es seit kurzem in Telepolis online zu lesen gibt. In Bezugnahme auf Aussagen des Leiters eines Hamburuger Umweltinstituts wird darin von einem „Chemiecocktail“ berichtet, der mittels ungeprüfter verwendeter Rohstoffe in die Nasen und Lungen von Trägerinnen solcher Masken strömen würde. Ein krasser Befund, der aufschrecken lässt. Virenschutz mit Maske, die jedoch problematische Stoffe emittiert? Als praktischen Hinweis zur Abhilfe erfährt LeserIn , dass eine „Behandlung“ im Backofen bei 50 Grad Celsius Abhilfe schaffen könne. Damit würden problematische Inhaltsstoffe zum Verdunsten gebracht. Soviel als nicht eben Mut und Zuversicht Mitzuteilendes von der Nachrichtenlage.

Etwas Zuversicht kann schöpfen, wer einen aktuellen Testbericht der Stiftung Warentest liest. In dem Test geht es um einen Qualitätsvergleich eben von FFP2-Masken. Untersucht wurden aktive und passive Schutzwirkungen, dazu auch technische Fragen wie Sitz und Passgenauigkeit bei nun einmal verschiedenen Gesichtsgrößen und -formen.  Der Bericht „FFP2-Masken im Test – 3M schützt am besten“ auf der Webseite der Stiftung informiert diferenziert über die erzielten Testergebnisse. Ein Testkriterium waren dann auch möglich Schadstofe wie poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe, Form­aldehyd und Nickel in den Materilaien der getesteten Masken. Kein Befund, findet sich als eindeutiges Ergebnis mitgeteilt.

Die als Testsieger an Nr. 1 getestete Maske hat mit über 6 Euro einen nicht eben günstigen Preis. Wenn so zutreffend wie nachzulesen, gibt es damit zumindest eine ordentlich schützende FFP2-Maske frei von Maskengift. Diese hat freilich ihren Preis.