MIMIKRY von Kerstin Brätsch in der Rotunde des Fridericianum

05.02.2023 (red) In der Reihe der Interventionen präsentiert das Fridericianum die Arbeit MIMIKRY von Kerstin Brätsch als komplexe, raumgreifende Installation eigens für die Rotunde im Zentrum der Kunsthalle entwickelt. Sie bildet den neuen Rahmen des …

Lesen Sie den gesamten Beitrag »
Stadt Marburg

Energie

Hessen

Kassel

Museumslandschaft Hessen Kassel

Home » Angesagt

Atomwaffen abschaffen! – Forderung von Antikriegsbündnis und ICAN Marburg

16.01.2023 (pm/red) Zum 2. Mal jährt sich die Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotvertrags, worin die Abschaffung aller Atomwaffen weltweit gefordert wird. Am 22. Januar ist der Atomwaffenverbotsvertrag zwei Jahre in Kraft. 68 Staaten haben den Vertrag inzwischen ratifiziert. Nicht unterzeichnet wurde er von den Atommächten und allen NATO-Staaten.

Das Marburger Bündnis «Nein zum Krieg» mobilisiert zusammen mit der Internationalen Kampagne zur
Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) Marburg gegen die nukleare Teilhabe der NATO und die Stationierung neuer amerikanischer B61-12 Atombomben in Büchel bei Koblenz. „
Wir leben in einer Zeit mit einem noch nie dagewesenen Risiko eines Atomkrieges. Der Krieg in der Ukraine wird immer mehr ausgeweitet und verbale Drohungen nehmen bedenklich zu“, wird festgestellt. Zudem wird darauf verwiesen, dass alle Atomwaffenstaaten ihre Arsenale aufrüsten.

Beschaffung von Kampfflugzeug F-35 für lenkbare Bomben

Modernere, lenkbare Bomben mit variabler Sprengkraft sollen einen Atomkrieg kontrollierbar und führbar
erscheinen lassen. Die Bundesregierung mische dabei fleißig mit und will zu neuen, in Büchel bei Koblenz stationierten US-amerikanischen B61-12 Atombomben das Kampfflugzeug F-35 für die nukleare Teilhabe der NATO beschaffen. Deutschland müsse sich auf die Seite derjenigen Staaten stellen, die sich gegen dieses internationale Wettrüsten einsetzen.

Atombomben sind Massenvernichtungswaffen

Ihr Hauptzweck ist es, in Sekundenschnelle ganze Städte auszulöschen und Abermillionen Menschen grausam zu töten. Die deutsche Atomwaffenpolitik spiele mit Menschenleben auf der ganzen Welt.
„Es braucht dringend eine Wende in Richtung Sicherheit durch Abrüstung, nicht eine Wende zu mehr Unsicherheit mit modernere Massenvernichtungswaffen“, so die Atomwaffengegner in ihren Forderungen:

  • Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesregierung und Einleitung des Ratifikationsverfahrens
  • Abzug der US-Atombomben aus Büchel und Ausstieg aus der nuklearen Teilhabe der NATO.
  • Stopp der Anschaffung neuer atomwaffenfähiger Kampfjets.

Am Samstag 21. Januar von 11:00 bis 13:00 Uhr werden die Marburger Gruppen am Rathaus Infomaterial verteilen, um mit den Menschen über das Ziel ins Gespräch zu kommen, dass für Deutschland der Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag verpflichtend wird.

Contact Us