30 Prozent Kostensteigerung beim Weiterbau A 49: Privatisierung als ÖPP-Projekt kommt Steuerzahler teuer zu stehen

Kassel 25.09.2020 (pm/red) Aus dem Haushaltsentwurf des Bundes gehe hervor, dass es beim ÖPP-Projekt A 49 zu erheblichen Kostensteigerungen komme, informiert Jan Schalauske, stellv. Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Marburger Landtagsabgeordneter, …

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UN-Behindertenrechtskonvention: Aktionsplan in Leichte Sprache übersetzt

Marburg 4.1.2018 (pm/red) Die Stadt Marburg und zahlreiche Träger und Vereine arbeiten gemeinsam daran die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben weiter zu stärken und zu verbessern. Festgeschrieben sind zahlreiche Ziele dafür im Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Marburg, der im vergangenen Jahr vorgestellt wurde. Da die Barrierefreiheit bei dem Aktionsplan selbst beginnen soll, ist das Handlungskonzept kürzlich in Leichte Sprache übersetzt worden.

Der Aktionsplan ist barrierefrei auf dem städtischen Internetportal veröffentlicht. Auf Nachfrage können Interessierte ihn außerdem als navigierbares Hörbuch im so genannten DAISY-Format bekommen. Auch die Sprachgeschwindigkeit kann reguliert werden. Er kann in unter dem Link www.marburg.de/teilhabe abgerufen werden.

Die Übersetzung hatte die Arbeitsgruppe „Leichte Sprache“ des Behindertenbeirates angeregt. Kerstin Hühnlein und Monique Meier haben die Inhalte des Aktionsplans umformuliert und vereinfacht. Die 63 Handlungsansätze des Gesamtkonzeptes mit den Zielen und Informationen sind darin einzeln nachvollziehbar dargestellt. Zudem sind Piktogramme zu den Texten von der Agentur für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bonn entworfen worden. Darüber hinaus habe die Stadt im Vorfeld Betroffene eingebunden und sich eine Rückmeldung zur Verständlichkeit der Texte eingeholt, wird mitgeteilt.

Der Marburger Aktionsplan stellt eine gemeinsame Strategie der Akteure vor Ort dar, um die UN-Behindertenrechtskonvention in der Stadt schrittweise weiter umzusetzen. Das Konzept integriert neun Handlungsfelder, zu denen Bildung, Arbeit, Wohnen, Freizeit und Gesundheit ebenso gehören wie die Querschnittsthemen „Interessenvertretung“ oder „barrierefreie Kommunikation“.

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