Hiroshima und Nagasaki – Vor 75 Jahren geschah das Furchtbare

Kassel 29.07.2020 | Gastbeitrag von Ursula Wöll  Kurz hinter Cochem an der Mosel windet sich eine kleine Straße in die Eifel hoch. Es bieten sich die reizvollsten Ausblicke ins Tal. Oben liegt der Ort Büchel …

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MTM und Hotel Rosenpark – Lahnboot in 2010 erfolgreich

Eine Bootsfahrt, die ist lustig

Marburg 21.10.2010 (yb) Rundum zufriedene Gesichter bei den Machern und die Sonne lacht mit. Omen est Nomen – so blicken Marburgs Touristiker mit dem OB mittendrin optimistisch in das nächste Jahr. Natürlich wieder mit dem Solarboot Elisabeth II, auch wieder mit einem (kleinen) Hafenfest und dazu mit einigen neuen Angeboten.

Angesichts der vorangeschrittenen Jahreszeit sind an Bord der Elisabeth II wärmende Decken verstaut. Eine kleine Tafel mit Gaumenfreuden ist gedeckt und Bootsführer Klemm aus Kirchhain weiß den Akku des Solarbootes gut aufgeladen. Nach und nach treffen die Projektbeteiligten ein. Klaus Hövel von Marburg Tourismus und Marketing zusammen mit einer Kollegin, Richard Laufner vom Kulturamt, Angelika Funk von Arbeit und Bildung, Barbara Faber vom gastronomischen Partner Hotel Rosenpark und OB Egon Vaupel besteigen das 10-Personen-Boot. Die Elisabeth II legt ab zu einer kurzen Saison-Abschlußfahrt.

Zunächst gibt es einiges zu berichten, auszutauschen und einzuschätzen. Dazu gehören Fakten und Zahlen. Die bedürfen keiner Kommentierung.

  • 7 Meter lang und 2,30 Meter breit ist die Elisabeth II
  • Sie hat einen 8-PS-Elektroantrieb und schafft damit 6 km/h
  • Jungfernfahrt war Pfingssamstag 2010
  • Seitdem wurde 232 Rundfahrten gebucht, darunter
  • 140 einstündige Touren, dazu 25 Themenfahrten
  • außerdem kulinarische Touren, After-Work- und Mondscheinfahrten

OB Vaupel mit Angelika Funk von Arbeit und Bildung bei der Lektüre von Einträagungen im Gästebuch.

Das ist nicht wenig im ersten Jahr, wird übereinstimmend eingeschätzt. Der OB ist zufrieden, Klaus Hövel nickt zustimmend. Angelika Funk erzählt, dass die beteiligten vormals langzeitarbeitslosen Jugendlichen von der Marburger Bootswerft in Cölbe der Arbeit und Bildung stolz seien, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Sie artikuliert Dank an den Sponsor der Bootsrestaurierung, Marburgs Ehrenbürger Reinfried Pohl. Bootsführer Kress erzählt von launigen Touren, einen singenden Kollegen habe er und ein Akkordeon sei mehr als einmal zum Einsatz gekommen.

Die drei Brücken in Flussaufwärtsfahrt liegen längst hinter uns, als nach 10 Minuten die Sonne durchkommt. Mit den wärmenden Strahlen steigt die Stimmung und der Kellner füllt die Gläser nach. Der Riesling-Sekt mundet beim Sonnenschein ganz anders. Richard Laufner bilanziert Zufriedenheit zum ausklingenden Themenjahr Marburg an die Lahn. Es sei überzeugend gelungen Marburger und Touristen stärker an den Fluß heran zu bringen. Das Solarboot sei maßgeblicher Baustein dafür.

Nicht jedes Jahr eine andere Sau durchs Dorf jagen, so werde es in 2011 erneut ein kleines Hafenfest geben. Die Flussbühne der Mensa gegenüber verleite dazu. Zudem sei dann die Gestaltung des Außenbereiches der Mensa abgeschlossen. Das Studentenwerk werde dazukommen, werde dort gastronomischer Partner, der dann zudem mit guter Infrastruktur aufwarten könne.

Der Bootsanleger kommt wieder in Sicht, der OB muss weiter zum nächsten Termin. Gestärkt und erwartungsfroh verlässt er die 10-Personen-Jolle. Die wird nächste Woche mit Kran aus dem Wasser gehoben. Geht ins Winterquartier nach Cölbe. Dort wird sie von den Jugendlichen durchgesehen und weiter ausgebaut, erzählt Angelika Funk. Barbara Faber bekräftigt das bleibende Interesse ihres Hauses als Gastronomiepartner. Auch wenn in 2011 am Rosenpark wegen der Baustelle der DVAG noch lange nicht klar Schiff sein werde. Die Sonner ist hinter Wolken verschwunden, es wird kühl an der Lahn.